Ausblick ins Jahr 2027

Portrait von Carmen Frey

veröffentlicht am 17.10.2022
geschrieben von Carmen Frey

stadt.werk packt die Zukunft an.

Wo wart ihr mit euren Gedanken in den letzten Tagen unterwegs? Meistens in der Vergangenheit, präsent in der Gegenwart oder vorausschauend in der Zukunft?


Bei stadt.werk wagten wir am vergangenen Donnerstag einen Ausblick in die Zukunft und verbrachten einen Nachmittag im Jahr 2027. Im Rahmen einer Zukunfts-Pressekonferenz entwickelten wir Ideen und wünschenswerte Szenarien, stellten grundlegende Fragen und trafen uns als Team das erste Mal nach langer Zeit wieder real und gleichzeitig visionär in der Gegenwart.


Fiktive Pressekonferenz im jahr 2027 Es entsteht Raum für neue Gedanken

Unsere gelernte Vorstellung von Zeit ist linear - wir gehen davon aus, dass immer ein Ereignis auf ein anderes folgt. Allerdings ist dieses Denken nicht zeitgemäß in einer Realität in der Paradigmenwechsel und Veränderungen häufig gleichzeitig und nicht nacheinander passieren. Um zu lernen mit exponentieller Komplexität umzugehen, haben wir unseren „Zukunftsmuskel“ trainiert und einen Rahmen geschaffen, den wir in den kommenden Monaten und Jahren weiter mit Ideen, Zukunftsmissionen und Leben füllen können.


Auf unserer Pressekonferenz ging es um Neugierde, Vertrauen und Mut. Um die Offenheit für Neues und verrückte Gedanken. Um die Energie, die es braucht, sich auf Veränderungen einzulassen und sie aktiv zu gestalten. Pressemitteilungen unserer Kolleg:innen aus dem Jahr 2027 gaben spannenden und phantasievollen Ideen Raum: Ein Wochenende des Wahnsinns, ein Freiluft-DevCircle über den Dächern Kiels, EasterEgg-Grußbotschaften im Code, ein „BewerBBQ“ und unzählige On- und Offline Impulse brachten uns ins Träumen und Planen.


Gemeinsam besprechen wir die aufgestellten Thesen Anstoßen mit portugiesischem Likör

Wir diskutierten über Zukunftstrends, deren Auswirkungen auf stadt.werk und darüber, welche Themen wir konkret aufgreifen und voran treiben können. Denn schöne Zukunftsbilder bewirken wenig - wir müssen erste Schritte in die gewünschte Richtung definieren. Mit Überlegungen, wie die bestehenden Strukturen und verfügbaren Ressourcen genutzt oder verändert werden können um die Zukunft durch bewusste Entscheidungen gestaltbar zu machen. Frei nach dem amerikanische Informatiker Alan Curtis Kay:

Die beste Methode, die Zukunft vorherzusagen, besteht darin, sie zu erfinden.